Hier ein paar Infos und Fotos von "meinem" Helmut........ Einfach nur so....... ;o))

          

 

Sein Name bedeutete während seiner aktiven Zeit Erfolg. Neunmal schmückte er sich mit dem Titel eines Deutschen Meisters, neunmal war es zu einem Gutteil seinen Fang- und Abwehrkünsten zu verdanken, dass die Düsseldorfer EG fünfmal, der Erzrivale aus Köln viermal aus den Play-offs als Champion hervorging. Und als seine Karriere eigentlich beendet schien, da zog er die schwere Ausrüstung noch einmal an, zuerst in der zweiten Liga im ambitionierten Essen, dann im beschaulich-idyllischen Grefrath, schließlich aber wieder in der höchsten Klasse in Mannheim, wo er sich zum zehntenmal (!) als Meister feiern lassen konnte. Darüber hinaus trug er 114mal das Trikot mit dem Adler. Sein Name: Helmut de Raaf

Ausserhalb des Eises lief ihm der Erfolg lange nicht so hinterher, wie er es in all den Jahren zuvor gewohnt war. Das Thema "Merchandising" bei der DEG, wofür er zuständig werden sollte, war nicht gerade ein Ruhmesblatt für ihn. Anschließend versuchte er sich als sportlicher Leiter bei den gerade gegründeten Revier Löwen, die außer einer namhaften Truppe nichts zu bestellen hatten. Im Dauerclinch mit Coach Robert Barnes, der nur allzu deutlich-plump Nordamerikaner bevorzugte, gab er schließlich auf. Seine Ellbogen sind nicht besonders spitz, und das rücksichtslose Durchsetzen hat er auch nicht gerade erfunden.

Der schlaksige Helmut de Raaf, gebürtig aus Neuss, versucht es jetzt an der Bande in Mannheim noch einmal. Zusammen mit Cheftrainer Franz Fritzmeier und seinem Assistenten Tomas Tamfal gehört der zehnmalige Deutsche Meister zum Triumvirat der Jungadler, die in dieser Saison das Experiment "Oberliga Nord" in Angriff nehmen. Das Durchschnittsalter der Truppe beträgt 19 Jahre, was bedeutet, dass es sich um ein reines Juniorenteam handelt. "Der größte Schritt überhaupt im Leben eines Eishockeyspielers ist der Übergang vom Junior zum Senior. Deswegen glaube ich auch, dass es in den ersten Monaten sehr, sehr schwer für die Jungs werden wird. Ich hoffe nur, dass sie sich in der zweiten Hälfte der Saison dem höheren Tempo und der größeren Härte angepasst haben." Die Philosophie der Mannheimer ist einfach. "Einer guten Entwicklung sind viele Spiele förderlich. Einige von unseren Akteuren kommen sicherlich auf 70 bis 80 Spiele, weil sie auch in den verschiedenen Auswahlteams eingesetzt werden. Da unser Kader 28 Spieler umfasst, dürften wir hier gut gerüstet sein."

 

                                             

16. Januar 2004

 

De Raaf neuer Coach in Mannheim


Helmut de Raaf trainierte seit 2000 die Jungadler in Mannheim
Mannheim - Helmut de Raaf soll die Adler Mannheim in der DEL wieder auf Erfolgskurs bringen.

Der langjährige Nationaltorhüter und elfmalige deutsche Meister hat am Freitag das Traineramt bei den auf Platz sechs abgerutschten Kurpfälzern übernommen und tritt damit die Nachfolge des Kanadiers Bill Stewart an.

Einstand gegen Iserlohn

Seinen Einstand wird de Raaf, der bislang das Nachwuchsteam Jungadler Mannheim trainiert hatte, bereits am Sonntag in der Partie gegen die Iserlohn Roosters geben.

"Ich übernehme in Mannheim ein Top-Team. Ich habe eine Intention: Ich will, dass die Leute Spaß am Eishockey haben und etwas für ihr Geld geboten bekommen", meinte de Raaf bei seiner Präsentation in Mannheim.

Vertrag bis Saisonende plus Option

Der 42-Jährige erhält zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende plus Option auf eine Verlängerung. Bereits am Freitagmorgen hatte de Raaf mit Co-Trainer Rico Rossi, der weiter im Amt bleibt, das Training geleitet.

Manager Marcus Kuhl glaubt, in de Raaf die richtige Wahl getroffen zu haben: "Helmut arbeitet seit dreieinhalb Jahren erfolgreich im Jungadler-Konzept. Er hat unser vollstes Vertrauen. Auch wenn die DEL für ihn Neuland ist, sind wir von seinen Fähigkeiten überzeugt."

Vorzug vor Goring und Kingston

Kuhl entschied sich damit gegen die nordamerikanische Variante, im Gesprächen waren auch der Krefelder Meistercoach Butch Goring oder Ex-Bundestrainer George Kingston.

De Raaf will zukünftig eine härtere Gangart anschlagen: "Ich bin kein Kumpeltyp. Ich habe eine genaue Vorstellung, und wenn die Dinge davon nur einen Millimeter abweichen, werde ich sie ändern."

"Ich verlange offensives und körperlich aggressives Spiel"

So lässt der neue Coach in seiner ersten Amtshandlung nun zweimal statt einmal täglich trainieren. Auch das Spielsystem soll sich ändern. "Wir werden ein komplett anderes Eishockey spielen. Ich verlange offensives und körperlich aggressives Spiel von meiner Mannschaft", sagte de Raaf und erteilte dem Defensivsystem a la Stewart eine Absage.

Ursprünglich sollte der gebürtige Neusser erst am Saisonende auf den Chefposten rücken. Nachdem der Klub allerdings bekanntgab, dass der Vertrag mit Stewart nicht verlängert wurde, bat der Kanadier um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages.

Abwärtstrend schon in der letzten Saison

Unter dem Coach aus Toronto hatten die Adler 2001 den Meistertitel geholt und ein Jahr später das Finale erreicht. Im vergangenen Jahr deutete sich der Abwärtstrend an, als die Mannheimer im Halbfinale an den Kölner Haien scheiterten. Unruhige Zeiten folgten in dieser Spielzeit mit der Suspendierung von Kapitän Stefan Ustorf und dessen Assistenten Yves Racine.

Oberstes Ziel für de Raaf ("Wir sind noch nicht im grünen Bereich") wird nun sein, sich mit dem Team noch eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu erarbeiten. Der DEL-Rekordmeister war vor der Saison erneut als heißer Titelkandidat gehandelt worden, konnte aber bislang in den Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen den Eisbären Berlin und den Frankfurt Lions nicht eingreifen.

Auf Erfolg programmiert

Im günstigste Fall soll am Saisonende der sechste Meistertitel herausspringen. Als Spieler war de Raaf jedenfalls auf Erfolg programmiert. In seiner aktiven Karriere gewann de Raaf mit der Düsseldorfer EG (5) und den Kölner Haien (4) insgesamt neunmal die deutsche Meisterschaft.

Als Aushilfstorwart bei den Mannheimern kamen weitere zwei Titel hinzu, ehe er im Jahr 2001 nach 726 Erstliga-Spielen seine Schlittschuhe an den Nagel hängte.

     
 

                                     

                               
                             De Raaf neuer Cheftrainer der Adler Mannheim
   

 

                                              

 

Der "Highway", wie er in Köln genannt wurde, ist keinesfalls der Meinung, dass die Anforderungen für seine Youngsters zu hoch sind. "Ich habe immer davon profitiert, wenn mir große Aufgaben gestellt wurden. Man wächst ganz einfach mit dem Umfeld." Helmut de Raaf weiss, von was er redet. Denn zu seiner Zeit wurde er, der dem Düsseldorfer Nachwuchs entstammte, nach Köln "in die Wüste" geschickt, weil die DEG lieber mit "erwachsenen" Torhütern den Erfolg anstrebte. Die Arroganz der DEG war das Glück der Haie: mit dem gerade 'mal 22-jährigen Helmut de Raaf wurde der KEC nach einer längeren Durststrecke zum erstenmal wieder Deutscher Meister. Der Haie-Keeper wurde für Düsseldorf erst wieder interessant, als er entsprechend teurer wurde und schon vier Meistertitel für sich verbucht hatte. Trotzdem bleibt es immer noch ein Experiment, was in Mannheim durchexerziert wird. Dass es zu einem positiven Ergebnis geführt wird, dafür wird unter anderem auch ein gewisser Helmut de Raaf sorgen. Bei ihm dürften die Jungen in den besten Händen sein.

 

                                           de Raaf

 

Durch die Gründung der "Helmut de Raaf Laufschule" im November können bereits die Kleinsten der Kleinen das Eishockey-ABC in Weil am Rhein erlernen.
Der frühere Eishockey Nationalkeeper und Laufschulen-Pate Helmut de Raaf  leitete zur Eröffnung eine lockere Trainingseinheit, die bei allen Teilnehmern grossen Anklang fand.
 
 
 
 

16.01.2004

Helmut de Raaf ist neuer Adler-Coach

Helmut de Raaf übernimmt ab dem 16. Januar das Training und die Verantwortung für die DEL-Mannschaft der Adler. Der am 5. November in Neuss geborene de Raaf arbeitet bereits seit 1999 für die Organisation der Adler. Als dritter Torwart kam der 114-fache Nationalspieler 1999 nach Mannheim und konnte dort seinen zehnten und elften deutschen Meistertitel folgen lassen. Zuvor gewann er mit den Kölner Haien vier (1984, 1986, 1987, 1988) Meisterschaften und mit der Düsseldorfer EG fünf (1990, 1991, 1992, 1993, 1996) Titel. Den elften und als Spieler letzten Titel feierte der zweifache Familienvater, der in der Bundesliga und der DEL insgesamt 713 Spiele absolviert hat, 2001 als dritter Goalie. Helmut de Raaf hatte im Laufe seiner aktiven Karriere an fünf A-Weltmeisterschaften und drei Olympischen Turnieren teilgenommen.

Parallel zum elften Titelgewinn war Helmut de Raaf schon ins Trainergeschäft eingestiegen. Im Sommer 2000 übernahm der ehemalige Weltklassetorhüter die Jungadler/DNL-Mannschaft und erreichte mit dieser in der Premierensaison gleich das Finale. Gegen den SC Riessersee hatten die Jungadler damals jedoch das Nachsehen. Im Jahr darauf dann allerdings gelang der Griff nach der Meisterschaft. Im Finale gegen die Kölner Junghaie konnten Mannheims Jungadler unter der Regie von Helmut de Raaf den Titel nach Mannheim holen. Im Jahr 2003 wiederholten die jungen Adler dieses Kunststück und waren erneut im Finale gegen die Kölner Haie erfolgreich. Beim Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters wird de Raaf erstmals an der Bande stehen. Helmut de Raaf wird vorerst bis zum Ende der laufenden Saison die Mannschaft der Adler betreuen. Über eine weitere Zusammenarbeit wird zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt. Rico Rossi wird weiterhin als Co-Trainer bei den Adlern arbeiten.

 
   Quelle: www.del.org
         
Pos. Geb. - Dat. Geburtsort Verein 2000/2001
Karriere beendet

DNL-Trainer Jungadler Mannheim
(Meister 2002)
m kg A-LS Tore
T 05.11.1961 Neuß Adler Mannheim 1,86 80 114   -
 
 
 
   

Reguläre Saison

 

Saison

Team

Liga

GP

Min

GT

Ass

Schnitt PIM
1980-81 Düsseldorfer EG 1. BL

6

0

0

   0

0

0

1981-82 Düsseldorfer EG 1. BL

41

1776

127

4

0

14

1982-83 Düsseldorfer EG 1. BL

38

1608

145

5

0

11

1983-84 Kölner EC 1. BL

44

1360

70

3

0

22

1984-85 Kölner EC 1. BL

44

2216

101

3

0

10

1985-86 Kölner EC 1. BL

44

2203

81

2

1

28

1986-87 Kölner EC 1. BL

44

1863

69

2

0

16

1987-88 Kölner EC 1. BL.

29

1590

73

3

0

10

 
 
 
                                        
 
       
1988-89 Düsseldorfer EG 1. BL

45

2403

141

4

1

32

1989-90 Düsseldorfer EG 1. BL

47

2437

120

3

0

18

1990-91 Düsseldorfer EG 1. BL

57

3237

138

3

1

28

1991-92 Düsseldorfer EG 1. BL

51

2455

86

2

3

7

1992-93 Düsseldorfer EG 1. BL

54

2617

101

2

0

6

1993-94 Düsseldorfer EG DEL

56

2519

89

2

0

6

1994-95 Düsseldorfer EG DEL

44

2535

115

3

1

16

1995-96 Düsseldorfer EG DEL

55

3064

126

2

1

10

1996-97 Geschäftsführer DEG Sportwerbe GmbH              
1997-98 Manager Revier-Löwen
Aktiv: Moskitos Essen

2. Bl


16


973


50


3


1


10

1998-99 Grefrather EV 2. Bl

25

1428

89

4

0

4

1998-99 Adler Mannheim DEL

11

665

35

3

2

4

1999-00 Adler Mannheim DEL

7

60

4

4

1

0

2000-01 Adler Mannheim DEL    2         5       0      
  Gesamt 1. Bl 544 25765 1252 36   202
  Gesamt DEL 173 8843 369 14   36
 
 
 
 
de Raaf                                              de Raaf                                                        de Raaf
  
                                                                    
                                                                                          
 
Internationale Turniere: Einsätze

Min.

Gegentore Schüsse % gehalten Gegentore
je 60 Min

SM

Am WM 1987 10 300 18   86,96 3,60  
Olympische Spiele 1988 4 60 3   88,40 3,00  
A-WM 1990 10 406 24   90,12 3,55  
A-WM 1991 7 180 21   84,78 7,00  
OL 1992 6 250 8   93,27 1,92  
A-WM 1992 6 60 2   91,30 2,02  
A-WM 1993 6 140 6   90,91 2,57  
OL 1994 8 180 11   88,04 3,67
 
 
 
Durch die Gründung der "Helmut de Raaf Laufschule" im November können bereits die Kleinsten der Kleinen das Eishockey-ABC in Weil am Rhein erlernen.
Der frühere Eishockey Nationalkeeper und Laufschulen-Pate Helmut de Raaf  leitete zur Eröffnung eine lockere Trainingseinheit, die bei allen Teilnehmern
grossen Anklang fand.
 
 

   

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