Miss Marple

                           Miss Jane Marple

                                      (Agahta Christie)

 

                  Miss Jane Marple, die Spürnase von St. Mary Mead

Miss Jane Marple war Agatha Christies liebste Detektivfigur. Über ihr Aussehen gibt es unterschiedliche Aussagen. Eines ist aber sicher, sie war immer alt. Anfangs trug sie schwarze Spitzenhandschuhe mit halben Fingern,und eine schwarze Spitzenhaube zierte ihre aufgetürmten, schneeweißen Haare.

Damals waren ihre Augen blassblau. Später wurde sie eine große, ältere Dame mit einem rosig-runzeligen Gesicht und "damenhaften Zähnen". Nun ist sie mit Rock und Tweedmantel bekleidet, hat einen Schal über Kopf und Schultern geworfen und ein Samtbarett oder einen kleinen Filzhut mit Vogelfeder auf dem Kopf. Ihre Augen sind jetzt porzellanblau. Bewaffnet ist sie mit einer geräumigen Handtasche und auf Reisen benützt sie einen alten Koffer. Wenn sie vor einem steht, gleicht die reizende ältere Dame, die den Kopf ein wenig zur Seite neigt, einem liebenswürdigen Kakadu.

Wie ein Chamäleon kann sich Miss Marple verändern, flattern und zittern oder mutig handeln wie ein Tiger. Als dorfbekannte Klatschbase verwaltet sie Geheimnisse und ist als ewig strickende alte Dame eine gute Zuhörerin. Man kann sie weder überraschen noch schockieren, denn durch den Dorfklatsch von St.Mary Mead ist sie vertraut mit allen menschlichen Leidenschaften und Abgründen. Geht es aber um Mord und Verbrechen, dann tritt sie auf den Plan, um den Täter seiner gerechten Strafe zuzuführen.

Miss Jane Marple wird 1930 im Alter von etwa 65 Jahren geboren. Von ihrem Leben ist nur wenig bekannt. Über ihrem Kinderbett hing ein Sinnspruch, der ihr Leben geprägt hat.

Sie und ihre Schwester hatten eine viktorianische, gut behütete Kindheit. Im Alter von 14 Jahren fuhr sie das erste Mal nach London, und mit etwa 16 Jahren wurde sie auf eine Schule nach Florenz geschickt.

Dort lernte sie zwei amerikanische   Mädchen kennen, die ihre lebenslangen Freundinnen werden sollten.

 


     

Über ihr Leben als junge Frau wissen wir nichts, vielleicht war sie Krankenschwester; geheiratet hat sie niemals. Zu dem Zeitpunkt, als wir sie als berühmte Spürnase St. Mary Mead kennen lernen, hat sie außer ihrem Neffen Raymond West keine engeren Verwandten. Raymond unterstützt seine Tante finanziell und zahlt ihr so mancheReise selbst einen Urlaub in die Karibik.

 

Im Laufe ihrer detektivischen Tätigkeit- im Wettstreit mit Scottland Yard- wächst ein großer Fanklub, und Inspektor Cradock wird ihr größter Bewunderer, er ermuntert sie sogar zum Herumschnüffeln. 1971 begegnen wir ihr in "Das Schicksal in Person" zum letzten Mal. Zu diesem Zeitpunkt ist sie etwa 110 Jahre alt und noch immer aktiv. Von all ihren Mordfällen ist dieser sicherlich Miss Marples düsterstes und makaberstes Abenteuer. Sie besteht es bravourös, beendet nach Lösung des Falls ihre Karriere als Detektivin und setzt sich zur Ruhe.

                                   

 

                                                                             

Quelle:
Anne Hart
Agatha Christie's Miss Marple   
Ihr Leben und ihre Abenteuer
nach Originaldokumenten verfasst
Scherz Verlag, 1995

                                                                                     

Margeret Rutherford          

16 Uhr 50 ab Paddington schien von der Zeit bereits überholt, als er 1961 in die Kinos kam. Er war in Schwarz-weiß gedreht und im Mittelpunkt der Handlung stand eine alte Jungfer, die zwar längst ein Teil der Kriminalroman-Geschichte gewesen sein mochte, die aber so ganz und gar nicht in das langsam beginnende Zeitalter der Swinging Sixties passen sollte. Doch mit der Schauspielerin Margaret Rutherford, die bei den Dreharbeiten zum ersten Miss Marple-Film bereits 69 Jahre alt war, hatten die Produzenten einen absoluten Glücksgriff getätigt. Agatha-Christie-Puristen waren zuerst schockiert. Die Miss Marple der Romane war eine kultivierte, groß gewachsene, etwas blasshäutige Dame der oberen Mittelschicht, Margaret Rutherford hingegen eine klein gewachsene, korpulente Frau des Proletariats -- doch bis zum heutigen Tag müssen sich alle Miss-Marple-Darstellerinnen mit der Londonerin messen. Und keine hat dem Vergleich bislang Stand gehalten. Rutherfords Miss Marple ist kauzig. Sie ist resolut, sie bestimmt, wo es lang geht. Und wenn es darum geht, einen Mord aufzuklären, besitzt sie eine Penetranz, von der selbst ein Inspector Colombo noch etwas lernen könnte. Mit 16 Uhr 50 ab Paddington gab Margaret Rutherford 1961 ihr Debüt in der folgenden Geschichte: Auf dem Weg von London in den Süden Englands beobachtet Miss Marple im Paddington-Express einen Mord. Sie meldet das Geschehen beim Schaffner, der jedoch glaubt, der alten Dame sei die Fantasie durchgegangen. Da keine Leiche gefunden wird, nimmt Miss Marple mit ihrem Freund, dem Bibliothekar Mister Stringer (Stringer Davis -- seine Figur ist übrigens eine Erfindung der Filme!) die Ermittlung auf -- und fördert nicht nur eine Leiche, sondern auch einen Täter zu Tage. Mit viel Ironie ist diese erste Geschichte inszeniert. Und wahrscheinlich ist es der Humor, der den Film 1961 zum Hit werden ließ. Es ist keine laute, brüllende Komik, der Humor entsteht vielmehr aus der Interaktion der Figuren, dem Tempo, mit der die Geschichte erzählt wird und den liebenswerten Sticheleien gegen das englische Ständesystem. Mit Vier Frauen und ein Mord ist dem Regisseur aller Filme, George Pollock, ein Jahr später sogar das Kunststück gelungen, eine Fortsetzung zu inszenieren, die besser ist als Teil eins! Als Schöffin in einem Mordprozess zieht Miss Marple den Unmut der anderen Geschworenen und des Richters auf sich, denn statt dem Prozess zu folgen, strickt sie lieber einen Pullover. Doch warum soll sie ihre Zeit mit diesem Prozess verschwenden -- wo der Angeklagte doch eindeutig unschuldig ist! Wenn man einmal ehrlich ist, sind die Romane von Agatha Christie ganz schön brutal. Unterhaltend werden ihre Geschichten ja erst durch einen Mord. Und auch der dritte Teil der Serie, Der Wachsblumenstrauß, wird erst dadurch spannend, dass ein Sonderling ermordet wird und Miss Marple, wie immer ganz zufällig, in die Ermittlungen stolpert. Von allen Teilen ist dieser möglicherweise derjenige mit dem schwärzesten Humor! Aufgrund des weltweiten Erfolges der Filme wurde auch Hollywood auf die betagte Hauptdarstellerin aufmerksam. Und so spielte sie 1963 auch in der Hollywood-Produktion Hotel International mit, einem weitläufig überschätzten Drama, das es der Traumfabrik jedoch gestattete, die auch in den USA ungemein populäre alte Dame mit einem Oscar auszuzeichnen. Ganz auf Margaret Rutherford fixiert, wurde der vierte und letzte Miss-Marple-Film 1964 denn auch ganz auf sie zugeschnitten: Mörder ahoi! beruht nicht auf einer Vorlage von Agatha Christie, und dies merkt man dem Film an. Die Geschichte vom Mord auf einem Schulschiff, auf dem Jungkriminelle wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden sollen, wirkt reichlich konstruiert und weitaus weniger spritzig und amüsant als seine Vorgänger. Doch vier geniale Filme wären denn auch vielleicht einer zu viel gewesen

                           

 

                                                                                                                                 

            Miss Jane Marple Reihe

    • 1930   Mord im Pfarrhaus
    • 1932   Der Dienstagabend-Klub (13 Kriminalgeschichten)
    • 1942   Die Tote in der Bibliothek
    • 1942   Die Schattenhand
    • 1950   Ein Mord wird angekündigt
    • 1952   Fata Morgana
    • 1953   Das Geheimnis der Goldmine
    • 1957   16 Uhr 50 ab Paddington
    • 1962   Mord im Spiegel oder Dummheit ist gefährlich
    • 1964   Karibische Affäre
    • 1965   Bertrams Hotel
    • 1971   Das Schicksal in Person
    • 1976   Ruhe Unsanft
    • 1979   Miss Marple´s Final Cases und two other Stories
    • 1985   Miss Marples Fälle
  •  

     

                                                     Hercule Poirot

                                                                                                                                                 

                                                                                   Hercule Poirot
                                                                                                       (Agatha Christie)
     
     
     
     
                                                                                                                                                                     
    Hercule Poirot      
              

    Hercule Poirot sieht nicht aus wie Herkules, sein Anblick reizt eher zum Lachen. Er ist höchstens einen Meter sechzig groß und hat ein rundliches Bäuchlein. Sein Kopf ist genau wie ein Ei geformt und mit einem Riesenschnurrbart verziert. Diesen pflegt er mit Kamm, Pomade und einer Brennschere.

    Seine grünen Augen mustern die Verdächtigen forschend. Er hat kleine, peinlich gepflegte Hände. Sein verdächtig schwarzes Haar muss in der Mitte gescheitelt sein und wird mit Pomade zum Glänzen gebracht. Eine Flasche Revivit. hat er immer bei der Hand.

    Hercule Poirot legt Wert auf sein Äußeres. Stets ist er tadellos gekleidet, meist mit Mascherl und spitzen Lackschuhen, die ihm zu klein sind. Im Süden trägt er weißes Leinen oder weiße Seide. Trotz seiner eleganten Erscheinung hat er alles mögliche in seinen Taschen. Poirot ist pedantisch, eitel und selbstgefällig. Besonders stolz spricht er von seinen kleinen grauen Zellen, mit deren Hilfe er alle seine Mordfälle löst. "Ich bin eine Klatschbase, ich möchte gern alles über die Leute wissen", erklärt er.

    Als Agatha Christie 26 Jahre alt ist, tritt der kleine Detektiv in ihr Leben und spielt schon in ihrem ersten Roman die Hauptrolle. Er ist Belgier. Über sein Leben in seinem Heimatland wissen wir wenig. Er war Kriminalpolizist und lebte in Brüssel. Während des Ersten Weltkrieges wird er, schwer verwundet, von Belgien nach Frankreich geschmuggelt. Als er England erreicht, hinkt er noch, aber er macht Karriere als Privatdetektiv, wird reich und denkt niemals daran, nach Belgien zurückzukehren. Viele Engländer können ihn nicht leiden, nicht zuletzt, weil er auf sie so "ausländisch" wirkt.

    Hercule Poirot ist Junggeselle. Nur zwei Frauen sind für ihn wichtig: Die russische Gräfin Rossakoff, ein Wirbelwind in Menschengestalt, angetan mit wehenden Zobelpelzen und einem Hut voller gemordeter Reiher. Sie ist eine Schmuckdiebin. Poirot verehrt sie dennoch glühend. Mrs. Oliver, eine Kriminalautorin, mit der er fachsimpelt, ist die andere Frau in seinem Leben.

    Neben der Aufklärung von Verbrechen hat Hercule Poirot eine große Leidenschaft - das Essen. Aber er beklagt, dass er diesem Hobby nur dreimal am Tag nachgehen kann und es dazwischen so viele "Löcher" gibt. Nachmittags lässt er sich heiße Schokolade servieren; englischen Tee nennt er nur "das englische Gift".

    Hercule Poirot, der Schrecken aller Verbrecher, hat Angst vor dem Zahnarzt, Seereisen machen ihm zu schaffen und Luftreisen lehnt er prinzipiell ab. Wie alle guten Detektive hat Hercule Poirot einen Assistenten: Hastings ist ihm ein hilfreicher Freund beim Lösen komplizierter Mordfälle. Als er heiratet und nach Südamerika auswandert, wird Poirot depressiv, er zieht aufs Land und züchtet Eierkürbisse, bis ein neuer Mord ihn zurück ins Leben holt. Immer wieder besucht Hastings seinen Freund, und zusammen lösen sie  viele Mordfälle.

    "Cher ami", sagte Poirot zu Hastings, als dieser aus dem Zimmer ging. Dies waren seine letzten Worte. Als sein Diener kam, fand er ihn tot vor."

     

                                    

     

     

    Nie verlässt er das Haus ohne einen kleinen Kamm, einen Spiegel, eine Kleiderbürste, ein großes seidenes Taschentuch, eine Brieftasche, ein kleines Notizbuch mit Bleistift, ein Zigarettenetui, einen Taschenkalender, eine Sicherheitsnadel und natürlich seine Zwiebeluhr (die in späteren Jahren durch eine Armbanduhr ersetzt wird). Von Zeit zu Zeit bringt er auch folgende Dinge aus seinen Taschen zum Vorschein: ein Metermaß, eine Lupe, ein Taschenmikroskop, eine Pinzette, eine kleine Zange, eine Taschenlampe, eine leere Streichholzschachtel, ein leeres Reagenzglas, ein Fläschchen Terpentin, ein Album für Fingerabdrücke, eine Taschenflasche Brandy, einen Schwamm und eine komplette Garnitur Einbruchswerkzeug. Bei seinem Todesduell hat er eine kleine Pistole (Automatik) bei sich und bei "Mord in Mesopotamien" ziert eine lange, spitze Stopfnadel die Rückseite seines Revers.

    Aus:
    Hart, Anne
    Agatha Christie's Hercule Poirot
    Sein Leben und seine Abenteuer
    Nach Originaldokumenten
    Scherz-Verlag, 1996

     

              Hercule Poirot Reihe:

    • (1920) Das fehlende Glied in der Kette
      The Mysterious Affair at Styles
    • (1923) Mord auf dem Golfplatz
      The Murder on the Links
    • (1924)  Hercule Poirot rechnet ab
    • (1926) Alibi
      The Murder of Roger Ackroyd
    • (1927) Die grossen Vier
      The Big Four
       
    • (1928) Der blaue Express
      The Mystery of the Blue Train
    • (1932) Das Haus an der Düne (Peril at End House)
    • (1933) Dreizehn bei Tisch
    • (1934) Mord im Orientexpress  (Die Frau im Kimono / Der rote Kimono)
      Murder on the Orient Express
    • (1934) Nikotin
      Three Act Tragedy
    • 1935   Tod in den Wolken
    • 1936   Die Morde des Herrn ABC
    • 1936   Mit offenen Karten
    • 1936   Mord in Mesopotamien
    • 1937   Der Tod auf dem Nil
    • 1937   Der ballspielende Hund
    • 1937   Hercule Poirot schläft nie
    • 1938   Der Tod wartet
    • 1938   Hercule Poirots Weihnachten
    • 1940   Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    • 1940   Morphium
    • 1941   Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena
    • 1942   Das unvollendete Bildnis
    • 1946   Das Eulenhaus
    • 1947   Die Arbeiten des Herkules       (Das Buch erschien später in zwei Teilbänden: "Monsieur P. ist neugierig" und
              "Abschiedsvorstellung für Monsieur  P." (beide Goldmann Verlag, München, 1971) und
              später noch einmal als "Die Arbeiten des Herkules" und "Die letzten Arbeiten des
              Herkules" (beide Scherz Verlag, Bern u.a., 1979). Die letzte Ausgabe im Scherzver-
              lag heiß dann "Die ersten und die letzten Arbeiten des Herkules")
    • 1948   Der Todeswirbel
    • 1951   Vier Frauen und ein Mord
    • 1953   Der Wachsblumenstrauß
    • 1955   Die Kleptomanin
    • 1956   Wiedersehen  mit Mrs. Oliver
    • 1959   Die Katze im Taubenschlag
    • 1963   Auf doppelter Spur
    • 1966   Die vergessliche Mörderin
    • 1969   Schneewittchen-Party
    • 1972   Elefanten vergessen nicht
    • 1974   Auch Pünktlichkeit kann töten       ( Die deutsche Story-Anthologie ist mit der Englischen nicht ganz identisch, sondern
              enthält auch Geschichten aus "Murder in the Mews")
    • 1975   Vorhang
    • 1984   Hercule Poirots Casebook
  •  

     

    Agatha Christie

    Agatha Christie

                                      

     

    Agatha wird am 15. September 1890 in Torquay, einem Badeort an der Westküste Englands, geboren. Ihre wohlhabenden Eltern haben bereits eine Tochter und einen Sohn. Als Erwachsene betont sie immer wieder, wie glücklich ihre Kindheit verlaufen ist. Sie liebt vor allem ihre Mutter sehr, wohnt in einem großen Haus mit riesigem Garten und verbringt viel Zeit damit, sich selbst Geschichten zu erzählen. Ihre Mutter legt Wert darauf, dass Agatha zu Hause unterrichtet wird, daher besucht das Mädchen erst, als es 15 Jahre alt ist, ein Pensionat in Paris.

    Auf einem Ball lernt Agatha ihren ersten Ehemann, Archibald Christie, kennen und heiratet ihn 1914. Ihre Tochter Rosalie wird 1919 geboren. Während des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918) arbeitet sie freiwillig als Krankenschwester und Apothekergehilfin. Dabei eignet sie sich Kenntnis über die verschiedenen Gifte an - ein Wissen, das sie in ihren BŸchern verwerten kann.


    In dieser Zeit beginnt sie auch zu schreiben. Berühmt wird Agatha 1926 mit dem Werk "Alibi" / The Murder of Roger Ackroyd. Trotzdem verläuft dieses Jahr nicht glücklich: Archibald hat sich in eine andere Frau verliebt, er will die Scheidung. In dieser Situation verschwindet Agatha und ist elf Tage lang nicht auffindbar. Das ganze Land sucht sie, und schließlich wird sie in einem Hotel in Harrogate gefunden.Sie leidet unter Gedächtnisverlust und begibt sich in ärztliche Behandlung. Die Ehe wird 1928 geschieden.

    1930 lernt die Schriftstellerin während eines Besuchs der Ausgrabungen von Ur den um vierzehn Jahre jüngeren Max Mallowan kennen. Die beiden heiraten noch im selben Jahr. Der Nahe Osten hat Agatha schon längere Zeit interessiert.Von nun an begleitet sie ihren Mann zu vielen seiner Ausgrabungen und arbeitet auch aktiv mit.

    1973 erleidet Agatha einen Schlaganfall und beendet ihre schriftstellerische Tätigkeit. Sie stirbt am 12. Jänner 1976 an den Folgen einer Erkältung.

    Agatha Christie ist bis heute die erfolgreichste Autorin aller Zeiten!

     

     

    Ihre Krimis

    Tommy und Tuppence Beresford Reihe:

    • 1922   Ein gefährlicher Gegner
    • 1929   Die Büchse der Pandora
    • 1941   Rotkäppchen und der böse Wolf  (Harmlosigkeit ist die beste Tarnung)
    • 1968   Lauter reizende alte Damen
    • 1973   Alter schützt vor Scharfsinn nicht

  • 1924   Der Mann im braunen Anzug
  • 1925   Die Memoiren des Grafen
  • 1929   Der letzte Joker
  • 1931   Das Geheimnis von Sittaford
  • 1934   Parker Pyne Investigates
  • 1934   Ein Schritt ins Leere
  • 1939   Zehn kleine Negerlein
  • 1939   Das Sterben in Wychwood
  • 1944   Kurz vor Mitternacht
  • 1944   Rächende Geister
  • 1945   Blausäure
  • 1946   Erinnerung an glückliche Tage
  • 1949   Das krumme Haus
  • 1951   Sie kamen nach Bagdad
  • 1954   Der unheimliche Weg
  • 1958   Tödlicher Irrtum oder Feuerprobe der Unschuld
  • 1961   Das fahle Pferd
  • 1967   Mord nach Mass
  • 1970   Passenger to Frankfurt. An Extravaganza
  • 1977   Meine gute alte Zeit (Die Autobiographie einer Lady)                     
     
  •  

    Als Mary Westmacott
     
     
    1930   Singendes Glas
    1934   Das unvollendete Porträt
    1944   Ein Frühling ohne Dich
    1948   Die Rose und die Eibe
    1952   Sie ist meine Tochter
    1956   Spätes Glück  

     

  • Hercule Poirot Reihe:
    • (1920) Das fehlende Glied in der Kette
      The Mysterious Affair at Styles
    • (1923) Mord auf dem Golfplatz
      The Murder on the Links
    • (1924) Hercule Poirot rechnet ab
      Poirot investigates
    • (1926) Alibi
      The Murder of Roger Ackroyd
    • (1927) Die grossen Vier
    • The Big Four 
    • (1928) Der blaue Express
    • The Mystery of the Blue Train
    • (1932) Das Haus an der Düne
    • Peril at End House
    • (1933) Dreizehn bei Tisch
      Lord Edgware dies
    • (1934) Mord im Orientexpress
    •  (Die Frau im Kimono / Der rote Kimono)
      Murder on the Orient Express
    • (1934) Nikotin
      Three Act Tragedy
    • 1935   Tod in den Wolken
    • 1936   Die Morde des Herrn ABC
    • 1936   Mit offenen Karten
    • 1936   Mord in Mesopotamien
    • 1937   Der Tod auf dem Nil
    • 1937   Der ballspielende Hund
    • 1937   Hercule Poirot schläft nie
    • 1938   Der Tod wartet
    • 1938   Hercule Poirots Weihnachten
    • 1940   Das Geheimnis der Schnallenschuhe
    • 1940   Morphium
    • 1941   Das Böse unter der Sonne oder Rätsel um Arlena
    • 1942   Das unvollendete Bildnis
    • 1946   Das Eulenhaus
    • 1947   Die Arbeiten des Herkules       (Das Buch erschien später in zwei Teilbänden: "Monsieur P. ist neugierig" und
              "Abschiedsvorstellung für Monsieur  P." (beide Goldmann Verlag, München, 1971) und
              später noch einmal als "Die Arbeiten des Herkules" und "Die letzten Arbeiten des
              Herkules" (beide Scherz Verlag, Bern u.a., 1979). Die letzte Ausgabe im Scherzver-
              lag heiß dann "Die ersten und die letzten Arbeiten des Herkules")
    • 1948   Der Todeswirbel
    • 1951   Vier Frauen und ein Mord
    • 1953   Der Wachsblumenstrauß
    • 1955   Die Kleptomanin
    • 1956   Wiedersehen  mit Mrs. Oliver
    • 1959   Die Katze im Taubenschlag
    • 1963   Auf doppelter Spur
    • 1966   Die vergessliche Mörderin
    • 1969   Schneewittchen-Party
    • 1972   Elefanten vergessen nicht
    • 1974   Auch Pünktlichkeit kann töten       ( Die deutsche Story-Anthologie ist mit der Englischen nicht ganz identisch, sondern
              enthält auch Geschichten aus "Murder in the Mews")
    • 1975   Vorhang
    • 1984   Hercule Poirots Casebook

  • Miss Jane Marple Reihe
    • 1930   Mord im Pfarrhaus
    • 1932   Der Dienstagabend-Klub (13 Kriminalgeschichten)
    • 1942   Die Tote in der Bibliothek
    • 1942   Die Schattenhand
    • 1950   Ein Mord wird angekündigt
    • 1952   Fata Morgana
    • 1953   Das Geheimnis der Goldmine
    • 1957   16 Uhr 50 ab Paddington
    • 1962   Mord im Spiegel oder Dummheit ist gefährlich
    • 1964   Karibische Affäre
    • 1965   Bertrams Hotel
    • 1971   Das Schicksal in Person
    • 1976   Ruhe Unsanft
    • 1979   Miss Marple´s Final Cases und two other Stories
    • 1985   Miss Marples Fälle

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